Die Geschichte der Kirche „St.Marien“ Endschütz

Endschütz

 

17. & 18. Jh.

Gotische Saalkirche mit polygonalem Ostabschluss mehrfach umgebaut.

1989/90

Letztmalige Renovierung der Kirche

 

Strebepfeiler an allen Ecken des Kirchenschiffes. Im Süden zweigeschossiger Anbau mit Sakristei und Patronatsloge. Dachreiter mit geschweifter Haube.

Im Inneren dreiseitige Empore mit volkstüml. Brüstungsmalerei. Vor der Ostwand Kanzelaltar mit durchbrochenem Schnitzwerk (wohl Ende 17. Jh.) Polygonaler Kanzelkorb mit gewundenen Ecksäulen und Schnitzfiguren (Christus Salvator und Evangelisten). Auf dem Schalldeckel, Engel mit Marterwerkzeugen und der auferstandene Christus.

Im Chor Maria mit Kind, drei Heiligenfiguren und ein Relief mit dem Tod Mariens. Außerdem ein barockes Vortragekreuz, volkstümliche Schnitzarbeit mit züngelnden Strahlen um das Corpus und Engeln an den Kreuzenden sowie eine Schnitzfigur Johannes des Teufers als Träger eines Taufbeckens, ca. 1 Meter groß.

Kleine Orgel mit barockem Prospekt. Im Südanbau die figürliche Grabplatte des 1580 verstorbenen Naumburger Bürgermeisters Weisse, Gutsherr zu Endschütz.