Die Geschichte der historischen Pfarrei Cronschwitz

Cronschwitz

 

1238

Ruine des ehemaligen Dominaikannerinnenklosters St. Maria von Jutta, der Gemahlin Heinrich IV, als eines der ersten in Deutschland gegründet.

1247

Weihung der Klosterkirche

Die Kirche war bis zum 15. Jh. auch Grablege der Vögte v. Gera

15.- 16. Jh.

Umfangreiche Bautätigkeit

1533

Reformierung des Klosters sowie Räumung

1544

Verkauf der Klosteranlage und Abriss des verfallenen Klostergebäudes.

1905

Ausgrabungen brachten Aufschluss über die ursprüngliche Größe und Lage des Klosterkomplexes und erlaubten eine Rekonstruktion der Klosterkirche.

 

Der Gründungsbau, eine gestreckte, rechteckige Saalkirche wurde später um einen polygonalen Chorschluss mit Gewölbe erweitert.

Heute sind nur geringe Mauerreste der Kirchennordwand und des anliegenden Kreuzgangflügels sowie meterhohe Teile des ursprünglich zweigeschossigen und gewölbten Anbaus an der Chornordseite erhalten.
Im Chorpolygon schmale, rechteckige Grabplatte mit einem Kreuz. Sie bezeichnet möglicherweise die Grabstätte der 1218 verstorbenen Klostergründerin.